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| August 18, 2017

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5 Comments

Reisebudget: Wie du 9.000 Euro in 12 Monaten sparst

Wie ich in 12 Monaten 9.000 Euro sparte
 

 

Und zwar ohne Lottogewinn, reicher Oma oder dem Dealen mit illegalen Substanzen.

Alles clean, alles fair.

Heute erzähl ich dir in konkreten Zahlen wie ich es angestellt habe.

Und das Beste: Du schaffst das auch!

 

Es gibt nur eine Geheimzutat in diesem wunderbaren Rezept: Prioritäten!

Die Reise muss dir wirklich wichtig sein. Du musst bereit sein ein paar Einschnitte zu machen.

Ja, du kannst auch während der Reise sparen oder Geld verdienen, doch darauf verlasse ich mich nicht. Ich möchte mit genug Geld losziehen, ohne dauernd mein finanzielles Defizit im Hinterkopf zu haben.

Sobald meine Weltreise für mich feststand, änderte ich meinen Lebensstil.

Zum ersten Mal in meinem Leben sparte ich bewusst und nicht einfach nebenbei.

Auf der Bank eröffnete ich ein Sparkonto, meine Reisekasse. Und dann ging’s los.

 

So sparst auch du richtig viel Geld innerhalb weniger Monate:

1. Starte einen Dauerauftrag

Der tragende Part meines ganzen Sparplans. Von Tag 1 sollten monatlich 300 Euro von meinen Einnahmen auf das Sparkonto überwiesen werden.

Ich hatte damit viel weniger Geld zur Verfügung, doch das hätte ich sowieso nur für Kleidung, Starbucks-Kakao, Abendessen auswärts und anderen Schnickschnack ausgegeben. Ich kenn mich doch.

Einen Dauerauftrag kannst du innerhalb von 5 Minuten bei deinem Bankbetreuer einrichten. Du kannst Höhe und Tag der Abbuchung selbst bestimmen, wobei ich dir zu Monatsanfang rate. Monatsende hatte ich nicht mehr genug Geld für den Dauerauftrag.

 

2. Nutze Zusatzjobs in Gastronomie und bei Events

Ja, wir gehen alle schon genug arbeiten. Sehe ich ein.

Aber von nichts kommt nichts.

Während meiner 30-Stunden-Beschäftigung bei Henkel und meinem Wochenendstudium an der AMU Wieselburg schaffte ich es auch, hier und da bei Events mitzuwirken. Egal ob bei Promotions oder Garderobe oder Betreuung der Gäste. Es waren nur 5 Abende meines Lebens, aber die Kasse klingelte. Mehr wollte ich nicht.

Einen Monat vor Abreise war ich für 10 Tage in der Gastronomie – genauer gesagt einem Weinfest – tätig. Im Dirndl durfte ich Bier und Wein im Überfluss servieren. Die Arbeit war hart, doch die Einnahmen pushten mein Reisebudget um gute 1.200 Euro auf. Da lachte mein Reiseherz.

 

3. Verkaufe dein Hab und Gut

Selbst meine Kleidung musste herhalten. Witzigerweise empfand ich es nicht als traurig, sondern als befreiend. Weniger Besitz bedeutet weniger Last. Zumindest für mich.

Tagelang sortierte ich streng aus, packte alles in Kartons – genauer gesagt 12 volle Umzugskartons – und war auf Flohmärkten unterwegs.

Mein Learning: Die Leute dort würden dir alles abkaufen, selbst die Kleidung die du gerade selbst trägst.

Im Nu war ein Großteil weg, in meiner Geldbörse schlummerten 400 Euro mehr.

Die Reste verkaufe ich dieses Jahr.

Falls dir Flohmärkte nicht geheuer sind, dann verkaufe doch online auf Willhaben.at, Kleiderkreisel oder Ebay.

 

4. Kündige Abos und wechsle Verträge

Ist dir bewusst, wie viel du mal so nebenbei zahlst, ohne dass es dir bewusst ist?

Mir war es bis vor einem Jahr nicht so klar.

Monatlich zahlte ich schön brav Abo-Gebühren für Magazine, die in der Ecke verstaubten und blechte regelmäßig zu viel für meinen Handyvertrag. Weg damit!

Abos gekündigt, neuen Anbieter gesucht und gleich rund 60 Euro pro Monat gespart. Die Differenz kam gleich auf mein Sparkonto.

 

5. Nutze besondere Anlässe und Stipendien

Geburtstage, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Weihnachten, Stipendien, Alimente, Beihilfe – spare alles, was du nebenher bekommst.

Früher war mein erster Weg nach meinem Geburtstag der ins Einkaufszentrum, um mein Geld schön brav zu verprassen. Heute fahre ich damit auf die Bank. Mein Sparkonto freut sich.

Mein Gedanke: In Asien, Südamerika oder sonst wo kann ich stattdessen gerne mal einkaufen gehen. Die Sachen sind günstiger und außergewöhnlicher.

Auch mein Leistungsstipendium wurde nur kurz betrachtet und gleich aufs Sparkonto überwiesen. Zumindest ein großer Teil davon.

 

6. Mach einen Steuerausgleich

Das ist ein Muss!

Ja, ein Steuerausgleich ist langweilig. Allein beim Aussprechen des Namens werden meine Augen müde.

Doch es lohnt sich einfach!

Sammle alle Rechnungen zusammen, die du absetzen kannst, trage sie online ein und sende den Antrag ab. In ein paar Tagen erhältst du den Betrag der dir zusteht.

Ich erhielt für zwei Stunden Arbeit über 1.000 Euro. Zugegeben, es war der Steuerausgleich für die letzten zwei Jahre, doch selbst nur ein Jahr hätte mir ein ordentliches Zusatzplus beschert.

Wohin mit dem Geld? Na aufs Sparkonto alias deine Reisekasse!

 

 

Also – es geht!

Ich habe alle Einnahmen aufgeschrieben. Denn ich bekam richtig Bauchkribbeln, wenn ich meine Reisekasse wachsen und wachsen sah.

Hier gibt’s die ganz genauen Zahlen für dich:

 

Dauerauftrag 3.600
Zusatzjob Gastro 1.221
Zusatzjob Events 420
Kleidungsverkauf 437
Vertragswechsel Telefon 132
Geburtstag 200
Weihnachtsgeld 400
Leistungsstipendium 800
Abo-Kündigung 720
Steuerausgleich 1.138
GESAMT Reisekasse Euro 9.068

 

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, um die eigene Reisekasse innerhalb eines Jahres zu befüllen.

Wichtig ist, dass du es wirklich willst! Ohne Änderung im Lebensstil wird es kaum möglich sein.

Einige Reisende ziehen sogar in günstigere Wohnungen, kaufen beim Diskonter oder verkaufen vor Abreise ihr gesamtes Hab und Gut. Andere verzichten auf den morgendlichen Starbucks, Kino- und Restaurantbesuche und schrauben auch ihre Abende in Bars und Clubs zurück (ja, Alkohol kann teuer sein!).

 

Vielleicht sind manche Optionen nicht möglich oder gut für dich, doch wer sagt schon, dass es 9.000 Euro in 12 Monaten sein müssen?

Ich plante damals eine mehrmonatige Weltreise, hatte teure Flüge und auch teurere Länder in meiner Route. Es gibt aber genug Reisen, in denen du 3.000 Euro oder weniger brauchst.

 

Wichtig ist nur ein Gedanke, die Quintessenz dieses Artikels:

Du kannst dir eine mehrmonatige Reise leisten!

Wenn du es wirklich willst.

 

Vielleicht nicht von heute auf morgen, doch innerhalb eines Jahres ist vieles machbar!

Und glaube mir eines: Keine Kleidung, keine Restaurantbesuche, kein Kinofilm ist beeindruckender, prägender und unglaublicher als eine Weltreise.

Wirklich nicht.

 

Verzichte also nicht auf deine Reise, wenn du es wirklich willst.

Es wird die Mühen wert sein!

Aber sowas von.

 

Comments

  1. Wie wahr, wie wahr! Ich habe einige Elektro Sachen verkauft, die ich nicht mehr genug oder gar nicht nutzte. Ich koche sehr viel selbst (auch im Büro) und versuche so wenig, wie möglich Auswärts zu essen.

    Genau wie du, habe ich auch Abos gekündigt oder den Anbieter gewechselt.
    Ich habe in 3 Monaten mehrere hunderte von Euro eingespart.

    Viele meiner Sachen, die eher Luxus Güter waren habe ich über kleinanzeigen.ebay.de verkauft. Bei jedem Verkauf fiel eine Last von mir. Erst jetzt merke ich, wie viel Balast man eigentlich mit sich (bzw. in der Wohnung) trägt.

    • Tanja

      Sehe ich ganz genauso!
      Ich war selbst so überrascht wie befreiend es sich anfühlt die eigenen Besitztümer loszuwerden!

      Wo ging’s für dich hin?

      Alles Liebe,
      Tanja

  2. Du sagst es! Alles eine Sache der Prioritäten! Ich bin auch vor meiner derzeitigen Reise auf den Flohmarkt gerannt, habe Discos, Bars und Co links liegen gelassen und mich stattdessen mit Freunden auf ein Bier auf Balkonien getroffen. Statt teuer essen zu gehen, organisiere ich lieber Kochabende oder Grillsessions mit Freunden. Statt das Auto zu nehmen bin ich auf Bus, Bahn und Fahrrad umgestiegen. Shopping in Deutschland unnötig! Auf Reisen günstiger und individueller! Ich bin zu Hause sogar so weit gegangen und habe statt die Heizung im Winter aufzudrehen lieber gefroren und bin mit Skiunterwäsche in Decken eingemümmelt vor dem Fernseher gegessen!!! Bei ner teuren Ölheizung kann man da richtig was sparen! Und die Umwelt schont es allemal! “Komfortzone verlassen” ist das Stichwort! :-) Jacky

    • Tanja

      Hey hey Jacky,

      Wahnsinn, du hast es wirklich durchgezogen, finde ich geil! :D
      Du bist das beste Beispiel dafür, dass man jedes Ziel erreichen kann, wenn man es sich nur in den Kopf setzt!
      Konntest du genug sparen?

      Zwei Daumen nach oben!

      Wo bist du momentan?

      Alles Liebe,
      Tanja

      • Na klar hab ich es durchgezogen! :-) Hab 10.000 Euro gespart. Gerade bin ich Vietnam. Übermorgen gehts nach Kambodscha! Bin jetzt seit Februar unterwegs! Und will auch so schnell nicht mehr nach Hause. ;-)

        Grüßle Jacky

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